Dezemberblüten für Kopenhagen
In Kopenhagen wird ja gerade wild um die Zukunft des blauen Planeten geschachert. Nationale Wirtschaftsinteressen stehen hier erwartungsgemäß den dringend notwendigen, einschneidenden Schritten entgegen. Umweltschützer bezweifeln schon jetzt, dass bahnbrechende Beschlüsse den Klimagipfel krönen werden.
Die heute im Weinberg aufgenommen Bilder passen gut zur Meldung aus der dänischen Hauptstadt, dass dieses Jahrzehnt wohl das bislang wärmste seit Anfang der Wetteraufzeichnungen ist.
Vor zwei Wochen schnappte ich folgenden Satz auf: “Politik ist, wenn die Liebe abwesend ist”. An dieser These kaute ich einige Zeit schwer. Mittlerweile ist mir klar, dass man sie auch gar nicht denken kann, man muss sie fühlen. Säße sie am Verhandlungstisch in Kopenhagen, die Liebe, und zwar in ihrer reinsten, nicht an Bedingungen geknüpfter Form, was würde sie sagen, diese Liebe? Würden nationale oder wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen? Sicher nicht.
Ich wünsche mir, dass alle in Kopenhagen versammelten Volksvertreter mal ein paar ruhige Minuten lang auf ihr Herz hören, fühlen was es spricht und dann samt einer kleinen Prise Verstand die notwendigen Schritte einleiten. Das wünsche ich mir.




22. Dezember 2009 um 01:00
Lieber Lars,
wir dürfen nicht unsere ureigensten Themen wie die CO² Problematik auf die Politiker schieben und auf irgendwelche copenhagener Manifeste warten. Wir fangen im Kleinen an zu helfen, die Schwierigkeiten der Weltgemeinschaft zu lindern.
Solange es cool ist für € 25 mit Billigfliegern zum Shoppen nach London zu fliegen, brauchen wir halbherzige Obamas nicht um Rat zu fragen.
Holen wir unsere Wünsche ein, und nutzen unsere nachwachsenden Rohstoffe wie Rebholz zur energetischen Wärme und / oder Biokohle.
Berthold