Prozess um Zerstörung gentechnisch veränderter Reben im Elsass
In einem aktuell im elssäsischen Colmar laufendem Prozess steht ein Biologe vor Gericht, der vor einem Monat 70 gentechnisch veränderte Reben zerstörte. Er wollte mit der Aktion die öffentliche Diskussion über die Risiken der Gentechnik anregen.
Dem landwirtschaftlichen Forschungsinstitut in Colmar ist allerdings wegen eines Formfehlers nachträglich die Genehmigung für den Freilandversuch aberkannt worden. So wird erwartet, dass der Aktivist mit einer milden Strafe davonkommt.
Das Forschungsprojekt galt dem Virus, der die Reisigkrankheit bei Reben verursacht. Naturschützer und Weinbauern, wie der Biowinzer Jean-Pierre Frick aus Pfaffenheim wandten sich gegen das Forschungsprojekt, da der Nutzen für die Winzer fraglich ist und die Risiken für die Umwelt unkalkulierbar seien.
via Badische Zeitung




8. Oktober 2009 um 16:16
Gibt es eigentlich auf deutschem Boden Versuche mit gentechnisch veränderten Reben?
8. Oktober 2009 um 20:51
Davon ist mir bislang nichts zu Ohren gekommen. Die Gentechnik hielt aber schon über gentechnisch veränderte Enzyme Einzug in die deutschen Weinkeller. Dazu habe ich folgenden Artikel gefunden: http://www.welt.de/wissenschaft/article2997627/Gedopte-Super-Weine-aus-dem-Forschungslabor.html