Ringel, Ringel, Reihe, …
… wir sind der Kinder dreie, sitzen unterm Hollerbusch, schreien alle: “Husch, husch, husch!”

Ein hübsch passendes Liedchen zu diesem Frühling in Siebenmeilenstiefeln. Der Holunder steht in voller Blütenpracht, für Mitte Mai ist das zumindest in meiner Erinnerung rekordverdächtig früh.

Die duftenden Blüten sind in Brandteig getaucht und Öl ausgebacken eine prima Leckerei und gegen einen Schuss Blütensirup im Sekt habe ich gelegentlich nichts einzuwenden.

Die zur Verschönerung der Monokultur Weinberg gepflanzten Lilien stehen dagegen kurz vor dem Verblühen.

Zwischen den Rebzeilen des Ökowinzers findet das suchende Auge weitere Blüten: Kräuter und Wildblumen locken so einige sich am Nektar betrinkende Fluginsekten an.

Nur die Reben wollen noch nicht blühen. Bis zum Blühbeginn könnte es nach Augenschein auch noch einige Tage dauern. Und dann wäre es immer noch sehr früh: Das langjährige Mittel der Rebblüte liegt in der Region Südbaden um den 11. Juni.




21. Mai 2009 um 20:13
Hmm…macht Lust auf mehr! Muss morgen mal Holunderblüten sammeln gehen. Ausgebacken hab ich die nämlich schon lang nicht mehr.
22. Mai 2009 um 18:24
Schöne Bilder - und ich gerade ein Glas Sauvignon Blanc mit Hollerblüten in der Hand..
22. Mai 2009 um 19:56
Sehr schöne Fotos und guter Artikel! Danke!
26. Mai 2009 um 10:07
Mmmmmm
Hollerstrauben heissen die ausgebackenen Blüten bei uns. Hab schon lange nicht mehr dran gedacht welche zu machen. Die Idee muss ich doch gleich in die Tat umsetzen!
26. Mai 2009 um 12:21
Bei uns in Bayern hinkt die Entwicklung wie immer etwas hinter her, aber die ersten Hollerblüten sind auch schon aufgegangen. Zum Ausbacken verwend ich immer Bierteig… bist Du sicher mit dem Brandteig, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man den noch einmal in die Pfanne haut?
26. Mai 2009 um 12:43
Rcihitg vremtuett, dsas hbae ihc vrewehcselt, dnake!
26. Mai 2009 um 16:34
Schasst Pon!
17. Juni 2009 um 21:30
Sehr coole gelungene Fotos! Da kann jemand was…