Weinrallye, die Siebzehnte am siebzehnten November
Swetlana Kittke ruft auf ihrem Blog myexperience4u zur 17.
auf. Das Thema sind Weine aus den seit 2004 neu beigetretenen 12 EU-Ländern. Da es sich hier um die Länder Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern, Bulgarien und Rumänien handelt, ist die Aufgabe durchaus reizvoll.

Mein Entwurf für die offizielle Rennflagge der Rallye
So gehen am 17. November wohl vorwiegend unbekanntere Gewächse an den Rallye-Start. In den baltischen Staaten wird allerdings trotz Klimaerwärmung noch kein professioneller Weinbau betrieben, was sich in wenigen Jahrzehnten noch ändern kann. In Polen dagegen hat der Weinbau eine alte Tradition. Im 19. Jahrhundert betrug die Rebfläche im damaligen Schlesien immerhin rund 1.400 Hektar. Im 20. Jahrhundert erfolgte auf Grund der Planwirtschaft des Ostblocks der komplette Stillstand der (offiziellen) Weinproduktion. Mit dem EU-Beitritt erhielt Polen nun erstmals den Status eines Weinanbaugebietes. Trotzdem ist es derzeit den Winzern noch verboten, ihre Erzeugnisse zu verkaufen - es fehlte bislang ein eigenständiges Weingesetz. Nach langem Tauziehen wurde dieses im August vom Parlament in Warschau verabschiedet, im Jahr 2009 wird voraussichtlich der erste polnische Wein offiziell in den Verkauf gelangen.
Wenig bekannt ist hierzulande auch der tschechische, slowakische, bulgarische und rumänische Weinbau, obwohl in einigen Regionen dieser Länder bereits seit Jahrtausenden Wein angebaut wird. So ist eine Weinrallye zu erwarten, die deutlich zur Erweiterung des Horizonts in puncto neue und alte Weinländer beiträgt.



