Neu im Buchregal: Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer 2009
Zum fünften mal in Folge erscheint nun Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer. Die aktuelle Ausgabe 2009 ist ein absolutes Standardwerk für alle, die mit Pigotts Weinphilosophie sympathisieren - also die Anhänger der puren Trinkfreude jenseits von schwülstigem Ernst, Renommiergehabe und blanker Etikettentrinkerei.

Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer 2009 enthält neben den gewohnt übersichtlich angeordneten Weinrubriken die “neu begründeten fünf Gesetze des Weins”, “Die schlechteste Weinverkostung meines Lebens” und Vorschläge zur “Überwindung der zehn größten, dümmsten und schlimmsten Wein-Irrtümer”.
So paart sich Lesespaß mit reichhaltigen Weintipps von bekannten und weniger bekannten Betrieben aus aller Welt. Dank Pigotts Präferenzen überwiegt der Anteil des Deutsch sprechenden Weins. Da strecke ich den Daumen ganz weit nach oben. Vom Verschweigen der verkosteten Jahrgänge halte ich allerdings rein gar nichts. Wein ist nun mal kein Bier, und Schwankungen bezüglich der Trinkfreude können selbst bei Spitzenbetrieben von einem Jahrgang zum anderen recht groß sein.
Für knapp 10 Euro, also dem Gegenwert von etwa einer 6-er Kiste absolut spaßfreien Weins aus dem Discounter, ist das Werk jetzt käuflich zu erwerben.



