Brunello oder Brunellini?
Die Presseagentur VinVinoLife versucht mit einer lancierten Meldung die Wogen um den Brunello-Skandal zu glätten. Der VinVinoLife-Chefverkoster Gregor Drescher wird mit folgenden Worten zitiert: „Sollte es nun tatsächlich der Fall sein, dass renommierte Häuser wie Banfi, Antinori und Frescobaldi andere Rebsorten verwendet haben, dann wäre dies nicht zwingend zum Nachteil des Konsumenten geschehen, mit dem verwerflichen Ziel, einfach nur mehr Quantität zu produzieren, sondern vielmehr an sich, und von der Gesetzgebung abgesehen, durchaus ein Weg, um das finale Produkt signifikant zu verbessern.“

Steht nur Brunello drauf oder ist auch Brunello drin?
Das hätte ein Politiker nicht besser formulieren können! Lieber Herr Drescher, dann sollten diese Betriebe ihre Weine aber nicht als Brunello deklarieren, sondern diesen Erzeugnissen einen neuen Namen geben. Wie wäre es mit Brunellini? Alles andere ist und bleibt Verbrauchertäuschung und sollte als Betrug geahndet werden. Auch zum Schutz der Produzenten eines “ehrlichen” Brunello di Montalcino.



